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Das Wichtigste in Kürze: |
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Das ist Sportaerobic! |
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Definition der Sportaerobic: |
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. Was haben nun das Training und die Wettkämpfe der Sportaerobic mit der üblichen Fit-Aerobic in den Turnverei- nen zu tun? . Auf den ersten Blick zirka so viel, wie ein Schrauben- salto mit dem Erlernen der Rolle vorwärts. Sportaero- bic ist ja sogar das Gegenteil von „aerob“. Der Name ist eigentlich Unsinn, am Ende ihrer Kür sind die Wettkämpfer/innen in einem höchst „anaerobem“ (auf gut Deutsch: in atemlosem) Zustand. Doch da die grundsätzlichen Bewegungen des Leistungssports und der Fitnessaktivität dieselben sind, gibt es kaum Jemand, der die enge Verwandtschaft bestreitet. . Wer betreibt Sportaerobic? |
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Spektrum der Sportaerobicer/innen ist weit gestreut. Da sind jene, die über eine Kar- riere als Trainer, Übungsleiter oder Presenter in den Fitness-Studios dazu gestoßen sind. Weiters ist da die große Gruppe ehemaliger Leistungsturner/innen und –gymnastinnen, die |
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ein zweites Standbein gefunden
haben. Denn mit einer
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gleichsweise jung. Phasenweise bestanden rund um die Jahrtausendwende sogar
bis zu fünf sogenannte "Weltverbände", die sich gegenseitig mit jeweils unterschiedlichen Regle- ments und Bewerben Konkurrenz machten. Doch das ist längst Schnee von gestern. Denn seit 1995 widmet sich auch der Weltturnverband FIG der Sportaerobic - und setzte sich infolge Schritt für Schritt durch. Heute bestimmt eindeutig die FIG das internationale Ge- schehen - und veranstaltete 2008 in Ulm bereits die 10. Sportaerobic-Weltmeisterschaft. |
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. Der österreichische Weg. Vor diesem Hintergrund startete 1999 die Aero- bic-Initiative des Fachverbands für Turnen. Bald entwickelten sich in Vorarlberg, Tirol, Oberöster- reich, Wien und Niederösterreich mehrere „Kom- petenzzentren“. Ein Schneeballeffekt setzte ein. . 2000 wurde erstmalig eine Österreichische Meis- terschaft veranstaltet, es gab seit damals (und gibt auch heute regelmäßig) eine Reihe von Ein- führungskursen (Aktive, Trainer, Kampfrichter). |
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Seit 2003 ist Österreich der Gastgeber des jährlich statt findenden „Austrian Aerobic Open“, das sich bereits zum Fixpunkt im Kalender der FIG entwickelt hat. 2005 wurde außerdem der „Amateur Ae- robic Contest“ ins Leben ge- |
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| rufen, ein Freizeitsportbewerb für den Aerobic-Breitensport. . Österreichs beste Aktive haben sich international bei EM, WM und im Weltcup bereits einen guten Namen gemacht. Allen voran Lubi Gazov: Sie gewann Ende 2005 erstmals einen U18-Weltcup (in Mexiko) und holte 2006 den Sieg beim World Aerobic Showcase in Los Angeles. 2007 war Lubi Weltcup-Dritte in Los Angeles, 2008 holte sie den zweiten Platz beim Grand Prix von Frankreich und 2011 dden vierten Platz bei den Europameisterschaften in Bukarest. . |
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Rotweißrote
Trainingsorte und Leistungszentren: |
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1. March. 2. Jog. 3. Skip. 4. Knee Lift. 5. Kick. 6. Jumping Jack. 7. Lunge. |
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Die
Elemente: Eine Sportaerobic-Kür enthält bis zu zwölf Elemente im . Wert von je 0,1-1,0 Punkten. Aus jeder der vier Elemen- tegruppen (Push Ups, Stütze, Sprünge und Beweglich- keitselemente) muss mindestens ein Element |
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enthalten sein. Maximal sechs Bodenele- mente, zwei Push-Up- und zwei Spagat- Landungen sind erlaubt. Diese Elemente sind ausgewogen in der Kür zu platzieren. |
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. Trios und Gruppen können je nach Belieben gemischt werden (Männer und/oder Frauen - es treten also bis hinauf zur WM auch Frauen direkt gegen Männer an). Mixed Pairs, Trios und Gruppen müssen jeweils drei Hebungen ausführen – am Anfang, in der Mitte und am Ende einer Übung. |
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Übungsdauer und Musik: Eine Übung ist bis zu 1:30 min für Einzel und 1:45 min für Paare, Trios und Gruppen lang. Die Musik hat zumeist ein Tempo von 140 bis 160 BpM (Beats per Minute). Mehr- ere Musikstücke können gemischt und auch mit Effekten versehen werden. In der Sportaerobic ist im Gegensatz zum Turnen oder zur Rhythmischen Gymnastik Gesang mit Worten erlaubt. Musiken aus den aktuellen Charts sind daher bei den AthletInnen sehr beliebt. Themen wie Krieg, Gewalt, Religion oder Liebe dürfen aber nicht vorkommen. |
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Die Wettkampffläche: |
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Wie Sportaerobic bewertet
wird:. Das Kampfgericht besteht für jede Übung aus einer D-,. einer A- und einer E-Jury. Die D(ifficulty)-Jury bewer- tet die Schwierigkeitselemente, d.h. die Elemente die in der Kür enthalten sind (z.B. Push Ups, Stütze, Sprün- ge oder Beweglichkeitselemente). Die A(rtistic)-Jury bewertet den Künstlerischen Wert, d.h. Choreografie, Musikauswahl, Präsentation oder Interaktionen. Die |
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E(xecution)-Jury schließlich beurteilt die
Ausführung – wie schön/sauber/korrekt
wer- den die Schwierigkeitselemente bzw. die Basisschritte vorgeführt? Die A- und E-Noten haben einen Höchstwert von jeweils 10.0, die D-Note ist nach oben hin offen. Die Noten für die weltbesten Athleten bewegen sich meist zwischen 19,0 und 22,0 Punkten. |
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durch Subtraktion alle visuellen Fehler abgezogen – in einer Spanne von 0,1
bis 0,5 Punk- |
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. >> Download der kompletten internationalen FIG-Regeln. >> Download des ÖFT-Wettkampfprogrammes 2012.. |
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Die Sponsoren, Partner und Ausrüster des ÖFT: |