Allgemeiner Sportverband Österreichs und Gesellschaft zur Förderung Rhythmischer Gymnastik präsentieren:
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12. September 2007

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Die große Chance, aber auch die einzige…
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Bei der Gymnastik-WM in Patras werden die Olympiatickets vergeben.

Mit einer gelungenen Generalprobe im Gepäck reist Staatsmeisterin Caroline Weber zur Weltmeisterschaft der Rhythmischen Gymnastik nach Griechenland. Vom 16. bis 23. September geht es in Patras nicht nur darum, bei der WM ein sehr gutes Resultat zu erzielen. Nur die besten 20 im WM-Mehrkampf sind für die Olympischen Spiele 2008 qualifiziert. Und da rechnet man sich auch im österreichischen Lager berechtigte Chancen aus, obwohl Weber in der un-mittelbaren WM-Vorbereitung krankheitsbedingt gehandicapt war.

„Die Mittelohrentzündung ist bereits im Abklingen, bis zum WM-Start sollte alles okay sein“, ist Team-Managerin Annires Marchetti zuversichtlich, dass Weber das Nationen-Ticket für Peking erobern kann. „Sie hat beim Grand Prix in Deventer sehr gute Form gezeigt, stabil und kraftvolle Übungen geturnt.“ Der 13. Rang inmitten der Weltklasse ist auch für die 21-jährige Dornbirner Sportsoldatin ein Gradmesser. „Für das Selbstvertrauen war das enorm wichtig. Jetzt weiß ich, dass ich optimistisch und selbstbewusst in die WM gehen kann.“

Dass sie mit Seil, Reifen, Keulen und Band exzellent umgehen kann, hat die in Wien lebende Rekord-Staatsmeisterin (23 Titel) heuer bereits mehrmals bei großen Wettkämpfen unter Beweis gestellt. Bei der EM in Baku (14.) und der Studenten-WM in Bangkok (8.) erbrachte Weber die besten rotweißroten Platzierungen aller Zeiten. Caro Weber wäre nach Elisabeth Bergmann 1988 sowie Birgit Schielin und Nina Taborsky 1996 die vierte Österreicherin bei Olympischen Spielen.

„Viel wird von der Tagesverfassung abhängen - aber auch eine Weltmeisterin ist vor Fehlern nicht gefeit“, so Marchetti, die mit Europas Gymnastikpräsi-dentin Heide Bruneder die rotweißrote Delegation anführt. Im Betreuerstab auch die Trainerinnen Lucia Gencheva und Sandra Kumhofer, Kampfrichterin Gabriela Welkow-Jusek, Physiotherapeut Jürgen Nagl und Mentalcoach Andrea Engleder, die Betreuerin der Nationalgruppe (Stampfl, Baldauf, Czak, Strobel, Pöstinger, Reitgruber), für die ein Olympiaticket (Platz zehn) aber wahr-scheinlich außer Reichweite liegt.

Deventer (Mehrkampfsiegerin Vera Sessina gewann auch alle Gerätefinali) war die vorletzte Grand-Prix-Veranstaltung – es folgt noch Berlin am 13. und 14. Oktober -  vor dem Finale, das vom 16. bis 18. November 2007 zum dritten Mal in der Innsbrucker USI-Sporthalle stattfinden wird. An dem Österreich vier Teilnehmerinnen stellen darf, mit Caroline Weber und Katharina Reitgruber zwei bereits fix sind. Im Juniorenbewerb (zwei Österreicherinnen) ist die Junioren-Staatsmeisterin und Tiroler Lokalmatadorin Nicol Ruprecht schon nominiert.
 

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