Plattform für Expertinnen und Insider.
.

Basis-Info

.

..Regelwerk+Co..

.

..Sportlerinnen..

  >> Impressum

...Wettkämpfe...

.

.......Kurse.......

.

..Download+Co..

.

......Kontakt......

Last Update:
31.05.2011
.

. .
 

Das Wichtigste über die RG

  .
Rhythmische Gymnastik ist laut Ex-IOC-Präsident Juan
Antonio Samaranch die "charmanteste und fraulichste
Sportart der Welt
". Die Verbindung von Bewegung und
Musik, bei gleichzeitiger Handhabung des Gerätes, ist die
    Charakteristik der Rhythmischen Gymnastik.
Voraussetzungen sind Körperbeherrschung
und Konzentration, ohne Grazie und Harmo-
nie der Bewegung zu vernachlässigen.
.
In kaum einer anderen Sportart haben die Aktiven gleiche
Möglichkeiten, ihre Persönlichkeit zu entfalten sowie zum
Ausdruck zu bringen. Rhythmische Gymnastik ist Koordi-
nation von sportlicher Höchstleistung, ästhetischer Bewe-
gung, Zeit- und Raumgefühl und gestalterischem Können.
.
In erster Linie bestreiten Frauen die Wettkämpfe der RG,
aber in Länder wie Japan, Russland und einigen anderen
praktizieren bereits seit Jahren auch Männer diesen Sport.
.
Rhythmische Gymnastik wird immer mit Handgeräten
und mit Musikbegleitung
ausgeübt.
.
  Die Handgeräte: 
.
.
Die Auswahl der Handgeräte bestimmt im Rhythmus von zwei Jahren der Internationale
Turnerbund (FIG; Liste 2009-2012). Fünf Geräte stehen dabei für den Einzel- und für den
Gruppenbewerb grundsätzlich zur Auswahl:
.
Seil:
.

Das Seil besteht aus Hanf oder einem synthetischen Material. Die Länge.
richtet sich nach der Körpergröße der Gymnastin. Das Seil ist ein sehr dy-
namisches Handgerät. Gymnastinnen mit guter Explosiv- u. Sprungkraft
haben hier ihre Stärken. Der obligatorische körpertechnische Schwerpunkt
liegt bei
Sprüngen (mind. 4) und Hüpfern sowie Pirouetten (mind. 4).
Die gerättechnischen Elemente sind Rotation, Werfen und Fangen, kleine
Würfe, Schwünge, Segel- und Achterbewegungen.

.

Reifen:
.

Der Reifen besteht aus Kunststoff oder Holz und wiegt mindestens 300.
Gramm. Der Innendurchmesser beträgt 80 bis 90cm. Der obligatorische
körpertechnische Schwerpunkt liegt bei
Sprüngen, Drehungen, Gleichge-
wichts- und Beweglichkeitselementen
in gleichmäßiger Verteilung der
Schwierigkeiten (mind. 2 max. 4). Die gerättechnischen Elemente sind Rol-
len am Körper oder Boden, Rotation, Werfen und Fangen, Passagen durch
oder über den Reifen, Schwünge und Achterbewegungen. Der Reifen bietet
die größtmögliche Variation an Bewegungen.

.

Ball:
.

Der Ball besteht aus Gummi oder synthetischem Material, wiegt mindestens.
400 Gramm. Der Durchmesser beträgt zw. 18 und 20 cm. Der obligatorische
körpertechnische Schwerpunkt liegt bei den
Beweglichkeitselementen
und Körperwellen
(mind. 4) sowie Sprüngen (mind. 4).Die gerättechni-
schen Elemente sind Werfen und Fangen, Prellen, Rollen am Körper oder
Boden, Schwünge und Achterbewegungen, etc. Der Ball ist ein „lyrisches“
und elegantes Handgerät. Er liegt in der Hand der Gymnastin, ohne Abstüt-
zen am Handgelenk und ohne „Grapschen“. Die Bewegungen sollen fließend
sein.

.

Keulen:
.

Die Keulen sind 40 bis 50 cm lang, jede wiegt mindestens 150 Gramm und.
besteht entweder aus Holz oder Kunststoff. Der obligatorische körpertech-
nische Schwerpunkt liegt bei den
Gleichgewichtselementen (mind.4) so-
wie Pirouetten
(mind.4). Die gerättechnischen Elemente sind Mühlhand-
kreisen, kleine Kreise, Werfen und Fangen, Schlagen, asymmetrische Bewe-
gungen,  Schwünge und Achterbewegungen. Die Handhabung der Keulen
setzt gute psychomotorische Koordinationsfähigkeit, Rhythmusgefühl und
präzises Arbeiten voraus, sie sind das bevorzugte Handgerät für Gymnas-
tinnen mit ausgeprägter, beidhändiger Geschicklichkeit.

.

Band:
.

Das Band besteht aus ungestärkter Seide oder ähnlichem Material, es ist.
mindestens 6 Meter lang und 4 bis 6 cm breit. Der Bandstab hat einen
Durchmesser von 1 cm und eine Länge von 50 bis 60cm, ist aus Bambus
oder Holz oder Kunststoff oder Fiberglas. Das maximale Gewicht beträgt
35 Gramm. Der obligatorische körpertechnische Schwerpunkt liegt bei den
Pirouetten (mind.4) sowie Sprüngen (mind.4). Die gerättechnischen Ele-
mente sind Schlangen und Spiralen, Werfen und Fangen, Schwünge und
Achterbewegungen. Die Handhabung des Bandes sollte in weiten, fließen-
den, konstanten Bewegungen erfolgen.

.
  Die Wettkampf-Disziplinen: 

.
Rhythmische Gymnastik kennt zwei
unterschiedliche Wettkampf-Disziplinen:

    
l
Wettkämpfe im Einzelbewerb
     l (seit 1984 ist der Mehrkampf olympisch) und
     l Wettkämpfe im Gruppenbewerb
     l (1996 zum ersten Mal im olympischen Programm).
.
Die Einzelgymnastinnen bestreiten einen Mehrkampf
(vier Übungen) und die Gerätfinali, für die sich die bes-
ten acht Gymnastinnen pro Handgerät qualifizieren. Bei
Welt- und Europameisterschaften wird zusätzlich noch
ein Mannschaftswettkampf ausgetragen.
.
Die Gruppen bestehen aus sechs Gymnastinnen, von
denen jeweils fünf eine gemeinsame Übung präsentieren.
Im Wettkampfprogramm stehen jeweils zwei Übungen,
eine mit dem gleichen Handgerät (zurzeit fünf Seile) und
eine mit zwei verschiedenen Handgeräten (zurzeit zwei
Paar Keulen und drei Reifen).
.

.

  Übungsdauer:    Eine Einzel-Übung ist maximal 1:30 min lang, eine Gruppen-
                     
              übung dauert maximal 2:30 min.
  Musik:    Die Musikbegleitung kommt meist von einer CD – und ist auf die Übungen
          
         zugeschnitten, oder extra dafür komponiert. Musikbegleitung darf durch
          
         ein oder mehrere Instrumente erfolgen, stimmliche Begleitung ist erlaubt,
          
         jedoch kein Text.




  Bewertung: 
  Kampfgericht: 
.
Als Kampfrichterinnen werden vorwiegend Damen
eingesetzt, die eine schwierige Prüfung nach int.
Norm bestanden haben und daher ein hohes Maß
an Fachkenntnis wieSituationsgewandtheit besit-
zen. Das Kampfgericht besteht für jede Übung
aus einer D-, einer A-und einer E-Jury.
Die D(iff-
iculty)-Jury bewertet den "Technischen Wert"
(Schwierigkeiten mit dem Körper und Handhabung
mit dem Gerät), die A(rtistic)-Jury den "Künstler-
ischer Wert" (Komposition, Ausdruckskraft). Die
E(xecution)- Jury beurteilt die Ausführung.
>> alle Kampfrichterinnen Österreichs

.
Eine Gymnastin kann für eine Übung maximal
30 Punkte
erhalten. Diese Höchstnote setzt
sich so zusammen: 10 Punkte für die Schwie-
rigkeit und 10 Punkte für den Künstlerischen
Wert, der die Interpretation der musikalischen
Begleitung beurteilt und maximal 10 Punkte für
die Ausführung. Die Höchstnote im Mehrkampf
beträgt also 120.00 Punkte.

>> Details zum Bewerten......

.
  Wettkampffläche/-halle: 
.

Die Wettkampffläche besteht aus einem 13x13
Meter großen Teppich
auf einem speziell abge-
federten Unterbau (letzterer kann bei kleineren

.
Meetings und Nachwuchsbewerben auch weg gelassen werden). Die rote Linie begrenzt die Wettkampffläche – bei Übertretungen gibt es Punktabzug. Die Wettkampfhalle muss über dem Teppich mindestens zehn Meter hoch sein, wobei auch keine Verstrebungen tiefer liegen dürfen. Sonst könnten Geräte anschlagen oder hängen bleiben.
.

.
  Chronik der RG (in Österreich): 
.
Die Ursprünge der Rhythmischen Gymnastik als Wett-
kampfdisziplin gehen auf die Jahre nach dem Zweiten
Weltkrieg zurück. 1963 fand dann in Budapest die erste
Weltmeisterschaft statt, 1978 in Madrid die erste Eu-
ropameisterschaft.

.
Die Premiere der Rhythmischen Gymnastik innerhalb des
ÖFT ereignete sich 1968: Erstmals wurden Staatsmeis-
terschaften ausgetragen, allerdings noch unter der Be-
zeichnung "Moderne Gymnastik" (die Umbenennung auf
"Rhythmische Sportgymnastik" erfolgte 1974 und auf
"Rhythmische Gymnastik" 1998). Schon davor hatte der
Österreichische Gymnastikbund einige Jahre lang Wett-
kämpfe organisiert.

.
Seit 1984 ist die Rhythmische Gymnastik
eine olympische Sportart. Bisher nahmen
vier österreichische Gymnastinnen an den
Olympischen Spielen teil: 1988 Elisabeth
Bergmann (Rang 25), 1996 Birgit Schielin
(Rang 24) und Nina Taborsky (Rang 29)
sowie 2008 Caroline Weber als bisher
bestplatzierte Österreicherin auf Rang 17.

.
Zwei Mal organisierte der ÖFT bislang int.
Topereignisse in Wien: Die Europameister-
schaft 1984
und die Weltmeisterschaften


1995. Außerdem konnte man die Weltelite 1994 (Wien), 1996 (Wien), 1998 (Linz), 1999
(Korneuburg), 2002 und 2003 (Innsbruck) auch beim Grand-Prix-Finale in unserem Land
bewundern. Die amtierende österreichische Staatsmeisterin ist Caroline Weber (TS Dorn-
birn), sie hält mit 39x Gold auch den ewigen Staatsmeistertitelrekord.
.

  Trainingsorte + Leistungszentren: 
.
RG ist in allen neun österreichischen Bundesländern ver-
breitet, rund 25 bis 30 Vereine nehmen derzeit aktiv am
Wettkampfgeschehen teil.
Die wichtigsten Leistungszentren befinden sich in Dorn-
birn, Wörgl, Graz, Wiener Neustadt und Wien. Seit dem
Herbst 2006 trainiert die Nationalmannschaft geschlos-
sen in Wien und St. Pölten, um sich gemeinsam
auf sämt-
liche Großereignisse wie z.B. Europa- bzw. Weltmeister-
schaften und Olympiaqualifikation vorzubereiten.

.
Wer Rhythmische Gymnastik als Leistungssport betreiben möchte, sollte im Vorschulalter
damit beginnen. Anfangs genügt 2x bis 3x wöchentliches Training von 1½ bis 2 Stunden.
.
Nähere Informationen zur Rhythmischen Gymnastik und zu Trainingsmöglichkeiten erhält
man in der ÖFT-Zentrale: Bitte schicken Sie uns ein E-Mail !

.

Basis-Info

.

..Regelwerk+Co..

.

..Sportlerinnen..

 

>> Newsletter   >> Impressum

...Wettkämpfe...

.

.......Kurse.......

.

..Download+Co..

.

......Kontakt......

 

Besuchen Sie die Sponsoren, Partner und Ausrüster des ÖFT: